Liebe Einwanderinnen und Einwanderer, liebe Leserinnen und Leser,
ich möchte mich Ihnen vorstellen und Ihnen eine kleine Geschichte erzählen - eine Geschichte, die Ihnen zeigen wird, warum ich die richtige Ansprechpartnerin für Sie bin.
Im Jahr 1999 spielte ich mit dem Gedanken, mein Heimatland Ungarn zu verlassen und ins Ausland zu ziehen - genauer gesagt nach Deutschland. Als ich dort ankam, kannte ich die Kultur nicht, kannte kaum jemanden und vor allem: Ich sprach die Sprache nicht.
Ich befand mich also in einem fremden Land, umgeben von fremden Menschen. Doch ich hatte das große Glück, auf freundliche Menschen zu treffen, die mir bei meiner neuen Arbeit halfen und mir zeigten, wie ich den Weg der Integration einschlagen konnte.
Ich musste genau das tun, was Sie heute tun: Dokumente und Bescheinigungen beschaffen, Behördengänge erledigen, mich orientieren. Nachdem ich all das geschafft hatte, begann ich wenige Monate später, die Sprache zu lernen. Natürlich war meine Situation etwas anders - ich war damals sehr jung, während viele heutige Einwanderer bereits kurz vor dem Ruhestand stehen.
Doch es gibt auch viele, die noch aktiv arbeiten, hier Fuß fassen und sich ein neues Leben, eine neue Existenz und einen neuen Job aufbauen möchten.
Als ich 2015 nach Ungarn zurückkehrte, entschied ich mich, eine Familie zu gründen. Es war mir wichtig, dass mein Kind in einem sicheren Land leben und aufwachsen kann - ohne Angst, ohne Unsicherheit.
Heute bin ich stolze und glückliche Mutter einer neunjährigen Tochter, die ich alleine großziehe. Wir leben in Liebe und Geborgenheit.
Glauben Sie mir: Ich weiß, wie schwierig es ist, in einem fremden Land ganz von vorne zu beginnen - mit nichts außer Hoffnung und Neugier. Ich habe es selbst erlebt.
Ich kenne das Gefühl der Angst, die Unsicherheit, aber auch die Offenheit und den Mut, die einen in dieser Zeit begleiten.
Wenn Sie darüber nachdenken, ein neues Leben in Ungarn zu beginnen, begleite ich Sie gerne auf diesem Weg.